Narzissmus verstehen – psychologisch erklärt anhand von Stromberg (Teil 6)
Hinweis: Stromberg ist eine fiktive Fernsehfigur. Die folgenden Beobachtungen dienen ausschließlich der Veranschaulichung psychologischer Konzepte und stellen keine Diagnose dar. Die Figur wird genutzt, um typische Dynamiken des grandiosen Narzissmus verständlich und alltagsnah zu erklären.
Im letzten Artikel haben wir uns angeschaut, warum Menschen mit grandiosem Narzissmus häufig Schwierigkeiten haben, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und weshalb daraus Rechtfertigungen oder Schuldzuweisungen entstehen können.
Doch selbst dann, wenn niemand mehr darüber spricht, wer Recht oder Unrecht hat, zeigt sich häufig eine weitere typische Dynamik.
Viele Angehörige, Partnerinnen und Partner oder Kolleginnen und Kollegen berichten, dass sie Gespräche mit dem Gefühl verlassen, mit ihrem eigentlichen Anliegen gar nicht durchgedrungen zu sein.
Nicht, weil sie nichts gesagt hätten.
Sondern weil ihr Erleben im Verlauf des Gesprächs immer weniger Beachtung fand.
Schauen wir deshalb noch einmal auf Stromberg.
„Herr Stromberg, hätten Sie kurz einen Moment?“
Die Kollegin steht zögerlich in seiner Bürotür.
Stromberg blickt nur kurz von seinem Bildschirm auf.
„Na, wat gibt’s denn? Aber machen Sie schnell. Ich hab hier schließlich auch noch was zu tun.“
Die Kollegin atmet einmal tief durch.
„Es geht um die Teamsitzung vorhin.“
„Welche von den gefühlt zwanzig heute?“, grinst Stromberg.
„Vorhin haben Sie vor allen gesagt, dass ich für die Verzögerung verantwortlich bin.“
„Ja … und?“
„Ich wollte Ihnen nur sagen, dass mich das verletzt hat. Die Entscheidung lag ja gar nicht bei mir.“
Für einen kurzen Moment wirkt es, als würde Stromberg aufmerksam zuhören.
Dann lehnt er sich zurück und schmunzelt.
„Jetzt machen Sie aber aus einer Mücke einen Elefanten.“
Die Kollegin bleibt ruhig.
„Es geht mir gar nicht darum, jemanden bloßzustellen. Ich wollte Ihnen nur erklären, wie das bei mir angekommen ist.“
Stromberg seufzt hörbar.
„Also ehrlich … man wird ja wohl noch was sagen dürfen. Hier ist schließlich kein Streichelzoo.“
„Es geht auch nicht um den Spruch an sich“, antwortet sie ruhig.
„Sondern darum, dass jetzt alle denken, ich hätte den Fehler gemacht.“
Doch Stromberg scheint ihre Worte kaum noch aufzunehmen.
„Wenn ich mir jedes Mal Gedanken machen würde, worüber sich hier irgendwer aufregt“, sagt er kopfschüttelnd, „dann käme ich ja zu gar nichts mehr.“
Innerhalb weniger Augenblicke verändert sich das Gespräch.
Am Anfang wollte die Kollegin lediglich schildern, weshalb sie sich verletzt gefühlt hat.
Jetzt dreht sich alles darum, warum Stromberg seinen Kommentar für harmlos hält.
Warum heutzutage vieles zu persönlich genommen werde.
Warum man im Berufsleben ein dickeres Fell brauche.
Und weshalb er selbst schließlich auch nicht jeden Kommentar auf die Goldwaage lege.
Die eigentliche Botschaft der Kollegin gerät dabei immer weiter aus dem Blick.
Als sie das Büro verlässt, ist ihr eigentlicher Wunsch unerfüllt geblieben.
Sie wollte weder streiten noch Recht behalten.
Sie wollte lediglich, dass ihre Sichtweise für einen Moment nachvollzogen wird.
Wer die Serie Stromberg kennt, hat ähnliche Situationen wahrscheinlich schon häufiger beobachtet.
Jemand schildert ein Problem.
Oder spricht offen über eine Verletzung.
Doch nach kurzer Zeit scheint das eigentliche Anliegen kaum noch eine Rolle zu spielen.
Stattdessen richtet sich die Aufmerksamkeit immer stärker auf Stromberg selbst.
Vielleicht hast du ähnliche Situationen selbst schon erlebt.
Du möchtest deinem Partner, einem Familienmitglied oder einer Kollegin erklären, warum dich etwas verletzt hat.
Du hoffst auf Verständnis.
Vielleicht sogar auf einen Satz wie:
„Das kann ich nachvollziehen.“
Doch stattdessen verändert sich das Gespräch.
Plötzlich geht es darum,
warum dein Gegenüber das ganz anders gemeint habe,
warum du die Situation falsch verstanden hättest,
oder weshalb deine Reaktion übertrieben sei.
Am Ende verlässt du das Gespräch mit dem Gefühl, zwar vieles erklärt zu haben, mit deinem eigentlichen Anliegen aber dennoch nicht wirklich durchgedrungen zu sein.
Vielleicht hast du dich anschließend gefragt:
„Warum fällt es manchen Menschen so schwer, die Sichtweise ihres Gegenübers einzunehmen?“
Viele Menschen beantworten diese Frage mit einem einfachen Satz:
„Der hat eben keine Empathie.“
Diese Erklärung klingt zunächst nachvollziehbar.
Doch beschreibt sie wirklich, was dabei psychologisch passiert?
Oder steckt hinter diesem Verhalten möglicherweise mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen ist?
Der psychologische Blick
Warum die Perspektive des Gegenübers so leicht aus dem Blick geraten kann
Wer das Gespräch von außen beobachtet, könnte sich fragen:
„Warum ist Stromberg gar nicht auf das eingegangen, was seine Kollegin ihm eigentlich sagen wollte?“
Schließlich wollte sie ihn weder bloßstellen noch angreifen.
Sie wollte ihm lediglich schildern, wie seine Bemerkung bei ihr angekommen ist.
Viele Menschen würden in einem solchen Moment vermutlich kurz innehalten.
Vielleicht nachfragen.
Oder sagen:
„Das tut mir leid. So war das nicht gemeint.“
Für die meisten Menschen wäre das Gespräch damit noch nicht beendet.
Sie würden versuchen nachzuvollziehen, weshalb die andere Person verletzt, enttäuscht oder verärgert reagiert.
Darin liegt eine wichtige Fähigkeit, die unsere Beziehungen trägt.
Sie hilft uns, Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse unseres Gegenübers wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren.
Beim grandiosen Narzissmus kann dieselbe Rückmeldung jedoch eine ganz andere Wirkung entfalten.
Aus den Worten:
„Das hat mich verletzt.“
wird innerlich möglicherweise etwas ganz anderes:
„Ich werde kritisiert.“
„Ich habe etwas falsch gemacht.“
„Jetzt denkt sie schlecht über mich.“
Dadurch verschiebt sich der Fokus.
Nicht mehr die Frage:
„Wie geht es meinem Gegenüber gerade?“
steht im Mittelpunkt.
Sondern vielmehr:
„Was bedeutet das für mich?“
Vielleicht wird dadurch verständlicher, weshalb beide dasselbe Gespräch völlig unterschiedlich erleben.
Während die eine Person sich wünscht, dass ihre Sichtweise nachvollzogen wird, richtet sich die Aufmerksamkeit der anderen zunehmend auf das eigene Erleben.
Die Psychologie bezeichnet diese Fähigkeit als Perspektivwechsel. Gemeint ist damit, die eigene Sichtweise für einen Moment zurückzustellen und die Situation bewusst aus dem Blickwinkel des Gegenübers zu betrachten. Der Perspektivwechsel ist ein wichtiger Bestandteil der kognitiven Empathie und hilft dabei, Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen besser nachzuvollziehen.
Beim grandiosen Narzissmus geht das therapeutische Modell jedoch nicht davon aus, dass diese Fähigkeit grundsätzlich fehlt.
Vielmehr wird beschrieben, dass Menschen mit grandiosem Narzissmus ihre Fähigkeit zur Empathie häufig nicht nutzen und empathische Gefühle sogar abwehren können. Zum einen kann Empathie den eigenen Zielen im Weg stehen. Zum anderen bedeutet sie, sich auf die Gefühle eines anderen Menschen einzulassen und damit auch Nähe, Verletzlichkeit sowie Emotionen wie Unsicherheit, Kontrollverlust oder Scham zuzulassen.
Vielleicht wird dadurch verständlicher, warum viele Menschen nach solchen Gesprächen das Gefühl haben, mit ihrem eigentlichen Anliegen nicht wirklich angekommen zu sein.
Oft wünschen sie sich vor allem, dass ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse gesehen und ernst genommen werden.
Die Aufmerksamkeit der betroffenen Person richtet sich jedoch häufig stärker darauf, welche Bedeutung das Gesagte für das eigene Selbstbild hat.
Beide sprechen zwar über denselben Vorfall.
Für beide fühlt sich das Gespräch jedoch völlig unterschiedlich an.
Die eine Person sucht Verständnis.
Die andere versucht unbewusst, den eigenen Selbstwert zu schützen.
Deshalb reden beide häufig aneinander vorbei.
Das erklärt dieses Verhalten. entschuldigt es jedoch nicht.
Wenn der Blick immer wieder auf das eigene Erleben gerichtet ist, stellt sich fast automatisch die nächste Frage:
Warum werden dadurch die Bedürfnisse anderer Menschen so oft übersehen?
Warum die Bedürfnisse anderer Menschen häufig übersehen werden
Wenn es schwerfällt, die Perspektive des Gegenübers einzunehmen, bleibt das selten ohne Folgen.
Denn wenn sich die Aufmerksamkeit vor allem auf das eigene Erleben richtet, wird gar nicht wahrgenommen, was der andere Mensch in diesem Moment braucht.
Genau das konnte man auch bei Stromberg beobachten.
Seine Kollegin wollte weder diskutieren noch einen Schuldigen finden.
Sie wünschte sich lediglich, dass ihre Enttäuschung ernst genommen wird.
Vielleicht hätte ihr bereits ein Satz gereicht wie:
„Ich verstehe, dass dich das verletzt hat.“
Oder:
„Das war nicht meine Absicht.“
Doch dazu kam es nicht.
Stattdessen richtete sich das Gespräch immer stärker auf Strombergs eigene Sichtweise.
Für seine Kollegin blieb das eigentliche Anliegen unbeachtet.
Genau an diesem Punkt beginnt ein Teufelskreis.
Wer sich mit seinem Erleben nicht wahrgenommen fühlt, reagiert verständlicherweise enttäuscht, verletzt oder zieht sich zurück.
Manche Menschen versuchen auch, ihre Sichtweise noch ausführlicher zu erklären.
Die narzisstische Person erlebt diese Reaktion wiederum häufig als Kritik oder Angriff.
Dadurch richtet sich ihre Aufmerksamkeit erneut auf den Schutz des eigenen Selbstwertes, anstatt sich mit dem ursprünglichen Anliegen des Gegenübers auseinanderzusetzen.
Im therapeutischen Modell wird beschrieben, dass ein fehlender Perspektivwechsel häufig dazu führt, dass Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dadurch können Missverständnisse entstehen, Konflikte zunehmen und Beziehungen zunehmend belastet werden.
Vielleicht kennst du solche Situationen selbst.
Du erklärst ruhig, weshalb dich etwas verletzt hat.
Doch statt Verständnis zu erfahren, musst du plötzlich deine Gefühle rechtfertigen.
Aus dem Wunsch nach einem offenen Austausch entsteht eine Diskussion.
Am Ende gehen beide mit dem Gefühl auseinander, nicht wirklich verstanden worden zu sein.
Wer einem Menschen mit diesen Verhaltensweisen nahesteht oder regelmäßig mit ihm zusammenarbeitet, erlebt solche Situationen häufig als sehr kräftezehrend.
Nicht, weil die eigenen Gedanken oder Gefühle unwichtig wären.
Sondern weil sie immer wieder hinter den Erklärungen, Rechtfertigungen oder der Sichtweise des Gegenübers zurücktreten und das eigentliche Anliegen unbeachtet bleibt.
Wenn sich solche Muster immer wiederholen, bleiben sie selten ohne Auswirkungen auf Beziehungen.

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Welche Auswirkungen diese Dynamik langfristig haben kann
Wenn Gespräche immer wieder nach demselben Muster verlaufen, bleiben sie selten ohne Folgen.
Zu Beginn versuchen viele Angehörige, Partnerinnen und Partner oder Kolleginnen und Kollegen noch, ihre Sichtweise ruhig zu erklären.
Sie hoffen, beim nächsten Mal besser verstanden zu werden.
Oder darauf, dass ihr Gegenüber irgendwann nachvollziehen kann, weshalb sie verletzt, enttäuscht oder verärgert sind.
Bleibt diese Erfahrung jedoch immer wieder aus, verändert sich auch die Beziehung.
Manche Menschen ziehen sich zunehmend zurück.
Andere sprechen schwierige Themen irgendwann gar nicht mehr an.
Wieder andere geraten immer häufiger in Diskussionen, weil sie den Eindruck haben, sich ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen.
Mit der Zeit entstehen nicht selten Enttäuschung, Frustration und emotionale Distanz.
Gerade in Partnerschaften kann das dazu führen, dass sich ein Partner oder eine Partnerin mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen zunehmend allein gelassen fühlt.
Auch im Berufsalltag können sich solche Muster bemerkbar machen.
Kolleginnen und Kollegen fühlen sich möglicherweise nicht ernst genommen oder haben den Eindruck, dass Gespräche kaum zu einer gemeinsamen Lösung führen.
Missverständnisse häufen sich.
Konflikte nehmen zu.
Vertrauen geht verloren.
Im therapeutischen Modell wird beschrieben, dass eine eingeschränkte Fähigkeit zum Perspektivwechsel zwischenmenschliche Beziehungen erheblich belasten kann. Werden Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse des Gegenübers wiederholt nicht ausreichend berücksichtigt, können sich Missverständnisse und Konflikte gegenseitig verstärken und zu einem belastenden Beziehungsmuster entwickeln.
Vielleicht erkennst du diese Dynamik aus deinem eigenen Leben.
Du hast immer wieder versucht, ruhig zu erklären, was dich bewegt.
Mit der Zeit entstand immer häufiger der Eindruck, dass dein Erleben kaum noch Beachtung findet.
Irgendwann fehlte dir die Kraft, dieselben Gespräche immer wieder von Neuem zu führen.
Mit der Zeit kann dadurch das Gefühl entstehen, immer weniger wirklich gehört oder verstanden zu werden.
Nicht, weil die eigenen Gefühle oder Bedürfnisse keine Bedeutung hätten.
Sondern weil sie im Gespräch häufig in den Hintergrund geraten und der Fokus stattdessen auf der Wahrnehmung und dem Erleben der betroffenen Person liegt.
Doch was bedeutet all das für den Umgang mit Menschen, die ausgeprägt narzisstische Verhaltensweisen zeigen?
Fazit
Der Blick auf den grandiosen Narzissmus macht deutlich, wie belastend ein fehlender oder erschwerter Perspektivwechsel für zwischenmenschliche Beziehungen sein kann.
Wer die Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen nur schwer wahrnimmt oder ihnen wenig Raum gibt, trägt häufig dazu bei, dass sich das Gegenüber nicht verstanden, nicht ernst genommen oder emotional allein gelassen fühlt.
Gerade deshalb erleben so viele betroffene Menschen solche Gespräche oft als besonders kräftezehrend.
Sie versuchen immer wieder, ihr Erleben zu erklären.
Sie hoffen auf Verständnis und wünschen sich, dass ihre Sichtweise zumindest für einen Moment nachvollzogen wird.
Bleibt diese Erfahrung dauerhaft aus, können Enttäuschung, Rückzug und wiederkehrende Konflikte die Beziehung zunehmend belasten.
Das therapeutische Modell macht deutlich, wie wichtig die Bereitschaft zum Perspektivwechsel für gelingende Beziehungen ist. Wer neben den eigenen Gedanken und Gefühlen auch die Bedürfnisse des Gegenübers wahrnehmen und berücksichtigen kann, schafft eine wichtige Grundlage für gegenseitiges Verständnis und eine respektvolle Beziehungsgestaltung.
Für Betroffene ist dabei vor allem eines wichtig:
Zu verstehen, warum sich ein Mensch so verhält, bedeutet nicht, dieses Verhalten hinzunehmen oder zu entschuldigen.
Psychologisches Wissen kann helfen, wiederkehrende Muster besser einzuordnen, Schuldgefühle abzubauen und bewusstere Entscheidungen für den eigenen Umgang mit solchen Situationen zu treffen.
Vielleicht hilft dir dieser Blick auf den grandiosen Narzissmus dabei, Gespräche und Konflikte künftig besser zu verstehen.
Nicht, um alles zu akzeptieren.
Sondern um die Dynamiken hinter bestimmten Verhaltensweisen besser einzuordnen, die eigenen Grenzen bewusster wahrzunehmen und zu erkennen, dass die Verantwortung für das Verhalten letztlich beim Gegenüber liegt.
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So lernst du, wiederkehrende Muster früher zu erkennen, die eigenen Grenzen bewusster wahrzunehmen und mit herausfordernden Situationen sicherer umzugehen.
Reflexionsfrage
Kennst du Gespräche, in denen du immer wieder versucht hast, deine Sichtweise zu erklären und trotzdem das Gefühl hattest, mit deinem eigentlichen Anliegen nicht wirklich anzukommen?
Im nächsten Artikel
Im ersten Artikel dieser Serie haben wir verstanden, warum Menschen mit grandiosem Narzissmus so häufig Aufmerksamkeit und Bewunderung suchen.
Im zweiten Artikel ging es darum, warum sie andere Menschen immer wieder abwerten.
Im dritten Artikel haben wir gesehen, weshalb Kritik häufig intensive Reaktionen auslösen kann und warum daraus Wut, Rechtfertigungen oder Schuldzuweisungen entstehen können.
Im vierten Artikel haben wir uns angeschaut, warum Menschen mit grandiosem Narzissmus häufig versuchen, Situationen unter Kontrolle zu behalten, weshalb Kontrollverlust für sie so belastend sein kann und warum es ihnen oft schwerfällt, Grenzen oder Entscheidungen anderer zu akzeptieren.
Im fünften Artikel haben wir verstanden, warum es Menschen mit grandiosem Narzissmus häufig schwerfällt, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen, weshalb daraus Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen entstehen können und welche Auswirkungen diese Dynamik auf Beziehungen und den Berufsalltag haben kann.
In diesem Artikel haben wir beleuchtet, warum Menschen mit grandiosem Narzissmus die Perspektive anderer häufig aus dem Blick verlieren, weshalb Bedürfnisse und Gefühle des Gegenübers dadurch leicht übersehen werden und welche Folgen diese Dynamik für Beziehungen, Kommunikation und den Berufsalltag haben kann.
Im nächsten Artikel schauen wir uns eine weitere typische Verhaltensweise des grandiosen Narzissmus an. Gemeinsam beleuchten wir, warum es Menschen mit grandiosem Narzissmus häufig schwerfällt, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen, welche psychologischen Mechanismen dahinterstehen und weshalb echte Selbstreflexion oft als Bedrohung für das eigene Selbstbild erlebt wird.




