Kinesiologie Taping

Das Kinesiotape besteht aus Stoff und fungiert als hochelastisches Pflaster. Der Klebstoff ist hypoallergen und somit in der Regel gut verträglich. Es dient der Stabilisierung ohne die herkömmliche Bewegung einzuschrenken. Es wird sehr gerne bei Verletzungen oder Entzündungen von Muskeln, Bändern oder Gelenken eingesetzt, um diese kompakt zusammenzuhalten und ihnen somit den nötigen Halt zu geben.

Der wichtigste Bestandteil beim Taping ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und ihn währenddessen zu unterstützen.

 

 

Das Kinesiotape wird auf der Haut fixiert, dies ermöglicht ihr bei Bewegung sich gegen das darunterliegende Gewebe zu verschieben. Der Reiz dient der Aktivierung verschiedener Rezeptoren, die die Muskelspannung tonisieren und somit eine Signalübertragung an das zentrale Nervensystem auslösen.

Außerdem wird durch das Taping eine Schmerzreduktion bewirkt und somit der Blutfluss verbessert. Das Kinesiotape entlastet den geschädigten Muskel, das Band oder das Gelenk.

Das Tape lässt sich ungefähr um 30-40% dehnen, ähnlich der menschlichen Haut.

 

Anwendungsgebiete im Bereich Taping sind:

- Muskelverletzungen: Schmerzen, Zerrungen, Überlastung, Entzündungen, Faserrisse

- Gelenkverletzungen: Schmerzen, Überlastung, Entzündungen, Schwellungen, Instabilität

- Bandverletzung: Schmerzen, Überlastung, Entzündung, Bänderriss

- Migräne

- Wassereinlagerungen / Ödeme

- Entlastung des Schwangerschaftbauches

- Unterstützung und schnellerer Abbau von Hämatomen

- Rückenschmerzen

- Arthrose

- Frozen-Shoulder-Syndrom

- Muskelkater

- Menstruationsbeschwerden